Der Komponist Georg Katzer ist am Dienstag im Alter von 84 Jahren in seinem Haus in Zeuthen gestorben. In den ersten Nachrufen wird er als „einer der wichtigsten Komponisten der DDR“ bezeichnet, als wären die fast 30 Jahre, die Katzer nach dem Mauerfall unermüdlich weiter komponiert hat, lediglich eine Nachgeschichte der 36 Jahre, die zwischen seinem Studienbeginn und dem Mauerfall lagen. Zudem war Katzer durchaus präsent im Musikleben, während andere Komponisten seiner Generation von der Bildfläche verschwanden. Warum nennt man Katzer nicht schlicht einen „deutschen Komponisten“?

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.