Unter seinen dichten, schlohweißen Brauen lugte bis zuletzt ein wacher Blick hervor, und der schriftstellernde Kulturpolitiker Hilmar Hoffmann hörte es nicht ungern, wenn man ihn, den Wahl-Frankfurter, als goethesche Erscheinung bezeichnete. Zur geistigen Nähe zum großen Dichter, mit der ihm Weggefährten gern schmeichelten, kam eine räumliche hinzu. Hilmar Hoffmann wohnte seit vielen Jahrzehnten im Frankfurter Stadtteil Oberrad, wo sich direkt am Mainufer auch das Ausflugslokal Gerbermühle befindet, deren Spuren sich gleich mehrfach im goetheschen Werk niedergeschlagen haben.

Aber ehe sich Hilmar Hoffmann in Frankfurt a. M. niederließ, um dort eine städtische Kulturpolitik in ganz neuem Stil zu betreiben, hatte er schon eine stolze Agenda schöpferischer Aktivitäten angelegt.

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