Es gibt nicht viele Filme, die einen so tiefen Eindruck hinterlassen, dass es für ein ganzes Leben reicht. Oftmals ist es auch nicht klar, warum man die einen Filme gleich wieder vergisst und sich an andere noch nach Jahrzehnten erinnert.

Im Falle der Fünfteilers „Wege übers Land“, der 1968 im DDR-Fernsehen gezeigt wurde und mit einer Einschaltquote von 78 Prozent damals ein Straßenfeger war, hat dieses wunderbare Phänomen des Films ein Gesicht: Es ist das Gesicht der Schauspielerin Ursula Karusseit. Die hohen Wangenknochen, der trotzige Blick, das Haar unter dem im Nacken geknoteten Kopftuch.

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