Berlin - Auf einem Neujahrsbild von 1991 tobt ein verwundeter Stier in der Arena. In unheilvoller Schwärze wird Gefühl zu Farbe und Form. Vergeblicher Lebenskampf, Flächen, Linien bilden einen Kraftstrom. Gelb, Ocker, Türkis, Königsblau, Zinnoberrot und schwefliges Grün sinken in die Schwärze des Todes.

Das wirkt dramatisch, auch metaphorisch und existenziell. Für Heinrich Tessmer, den zurückhaltenden Maler aus Pankow, war es nicht Illustration eines Dramas, sondern malerische Kraftprobe – allein für eine Bildwirkung, die nicht Realität, aber Erinnerung und Visionäres bündeln sollte.

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