Eine Ausstellung der Fotografin Sybille Bergemann im Kreuzberg-Museum hieß „Mein liebstes Gut“: Viele, sehr unterschiedliche Menschen zeigen 1999 einen Gegenstand, an dem ihr Herz hängt. Das Liebste ist etwas Bevorzugtes, es verweist alles Nächstliebste auf die Plätze.

Angelica Domröse zeigte sich auf ihrem Foto mit zwei graziösen Reihern aus Bronze, ihr Mann, Hilmar Thate, hielt eine Mistgabel in der Hand. Hatte die mit seiner Herkunft in der Nähe von Halle zu tun? Aber sein Vater war Schlosser, die Mutter Hausfrau. Thate war immer nur Schauspieler, er hat ja nichts anderes gelernt. Eine Mistgabel könnte Bodenständigkeit bedeuten, die Wehrhaftigkeit eines einfachen Mannes oder seine Verteidigungsbereitschaft für die, die ihm nahe sind.

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