Wann immer der Weg mit Nicht-Berlinern in die Umgebung des Savignyplatzes führt, ist der Verweis auf das Mondo obligatorisch. Der griechische Schauspieler und Lebenskünstler Kostas Papanastasiou führte dort mit Herzblut das legendäre Lokal in der Grolmannstraße, das in den 1970er-Jahren zu einem beliebten Treffpunkt der linken Szene West-Berlins geworden war. Kostas, den alle nur beim Vornamen nannten, und der eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Chansonnier Georges Moustaki aufwies – dessen Lieder er auch sang –, wurde über die Jahre zum charismatischen Wirt. Eine Rolle, die der Regisseur Hans W. Geißendörfer eins zu eins für seine TV-Serie „Lindenstraße“ kopierte, den Standort aber von Berlin nach München verlegte.

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