Besteht die Schönheit fließender Daten im bloßen Vorbeiziehen oder wird man ihrer erst gewahr, wenn es gelingt, die Daten anzuhalten? Einer, der, zumindest für sich selbst, Antworten auf derlei Fragen gesucht und oft auch gefunden hat, war das Wiener Universalgenie Oswald Wiener. Mit den Bezeichnungen Jazzmusiker, Schriftsteller, Kybernetiker, Sprachtheoretiker und Gastronom ist sein lebenslanges Betätigungsfeld nur unzureichend beschrieben. Dass er seine vielfältigen Interessen zu bündeln nicht gewillt war, zeigte sich schon zu Beginn der 1950er-Jahre, als er in Wien, wo er 1935 geboren worden war, Rechtswissenschaft, Musikwissenschaft, afrikanische Sprachen und Mathematik studierte.

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