Hans-Ulrich Wehler, einer der einflussreichsten deutschen Historiker nach 1945. Das ist schnell hingeschrieben, aber es ist vollkommen richtig.

Wehler war ein Geschichtsschreiber, der die Geschichte nie als hinter uns liegendes Fakten-Etwas nahm, sondern als Streitraum, den es mit Deutungen zu besetzen gilt – das klingt von heute aus gesehen geläufiger, als es über Jahrzehnte in der Bundesrepublik war. Es gibt noch Historiker, die für ihre Arbeitsplatzbeschreibung jene faktengläubige Objektivität reklamieren, der es um das Aufzählen von Daten und Dokumenten geht. Wehler gehörte nie zu ihnen.

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