Der Musikwissenschaftler und Moderator Dr. Pop hatte kürzlich in einem Interview mit der Berliner Zeitung gesagt, wenn Musik nicht berühre, nütze alles andere drum herum nichts. Am Beispiel des 2020 erschienenen Albums „King’s Disease“ des amerikanischen Rappers hätte man diesen Gedanken durchexerzieren können. Die 13 Lieder waren durchaus gefällig, die Platte wurde sogar mit einem Grammy ausgezeichnet. Aber sie berührten nicht. Nas hatte sich wie so oft als Messias des HipHop präsentiert und dabei auf die schwarze Community wie die Schattenseiten des Ruhms geblickt. Andererseits hat der Musiker, der 1973 als Nasir Jones in New York zur Welt kam und dessen Debütalbum „Illmatic“ von 1994 zu den Meisterwerken des amerikanischen HipHops zählt, schon vieles in seiner beinah 30-jährigen Karriere thematisiert. Was also sollte da noch kommen? Vor allem beim Nachfolgewerk „King’s Disease II“?

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