Eine Büste aus dem "Welfenschatz"
Eine Büste aus dem "Welfenschatz"
Foto: dpa

Berlin - Der „Welfenschatz“ im Berliner Kunstgewerbemuseum gehört zu den bedeutendsten erhaltenen Kirchen- und Fürstenschätzen des Mittelalters. Aufs Engste sind diese Reliquiare, Kirchengeräte, Stoffe und Bücher, die seit dem 12. Jahrhundert für die vom Herzog Heinrich dem Löwen begründete Stiftskirche St. Blasius in Braunschweig gesammelt wurden, mit der deutschen Geschichte verwoben. Die oft zu lesende Schätzung von 240 bis 270 Millionen Dollar Verkaufswert ist vollkommen fiktiv: Ein solch herausragender Bestand ist seit den 1930er-Jahren nicht mehr auf dem Kunstmarkt angeboten worden, nachdem die Familie Welf 1929 die noch verbliebenen 82 Stücke an ein Kunsthändlerkonsortium verkaufte.

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