Neil Young entspannt sich in einem Hotel in Tokio, März 1976.
Foto: Getty Images/Koh Hasebe/Shinko Musi

Berlin - Ein neues Album von Neil Young sollte eigentlich kein Blut in Wallung bringen. Das hat zunächst gar nichts mit der Qualität seiner Arbeit zu tun. Der 74-jährige, seit kurzem erst US-naturalisierte Kanadier, hat seinen Denkmalsitz im Singer/Songwriter-Pantheon in den letzten fünf Dekaden oft genug verteidigt. In den letzten zehn Jahren hat er jedoch an die 20 Alben veröffentlicht. Etwa die Hälfte davon erschienen in der sogenannten „Archives“-Reihe, in der er wie Bob Dylan mit den „Bootlegs“ seine gesammelten Privataufnahmen veröffentlicht. Die andere Hälfte bestand zu einem Großteil aus neuen Songs zu drängenden Themen – sein Hybrid-Auto, das gefühlsechte Digitalformat, Krieg, Farmsterben, Ökokalypse – die oft eilig wie Tweets rausgehauen schienen.

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