Dublin - Ray Millar hatte Glück. Der Drummer fuhr am 31. Juli 1975 nach dem Konzert seiner Miami Showband im nordirischen Banbridge mit seinem eigenen Wagen zurück nach Dublin. Von den anderen fünf Bandmitgliedern, die im Tourbus nach Hause unterwegs waren, überlebten nur der Bandchef Des Lee und der Bassist Stephen Travers das Massaker an der Buskhill Road nicht weit von der inner-irischen Grenze.

Travers, der bei dem Anschlag schwer verletzt worden war, ist der Initiator des Dokumentarfilms „The Miami Showband Massacre“ von Regisseur Stuart Sender, der jetzt im Rahmen der achtteiligen „ReMastered“-Serie von Netflix veröffentlicht wurde. Bei der Serie geht es um ungelöste Kriminalfälle aus der Musikwelt. Netflix verspricht „Einblicke, die über das hinausgehen, das bisher bekannt“ geworden ist. Dieses Versprechen wird im Fall der Miami Showband nicht eingehalten. Es bleiben viele Fragen offen.

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