Das Institut für Zeitgeschichte in München ist ein phänomenal bunkerartiger Bau aus den Siebzigerjahren. Bestes Art-Brut-Design. Man fragt sich, wie in einer solchen Architektur freie Gedanken entstehen können. Etwa solche über das berühmt-berüchtigte Buch „Mein Kampf“ von Adolf Hitler. Im Hauptlesesaal, einer düsteren Kiste, durch deren zeltartiges Oberlicht der weiß-blaue Himmel zu sehen ist, bis er sich langsam eingraut, wurde am Freitagmittag die erste wissenschaftlich kommentierte Ausgabe dieses Buchs vorgestellt. Es ist zugleich die erste legale deutschsprachige Ausgabe seit 1945.

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