Es ist ja wirklich nicht leicht. Da gibt es ein neues Konzept, das von der Kritik hoch gelobt wird, das beim Zuschauer gut ankommt  - und dann wird es gleich überall angewandt. Mit dem Versprechen, seriöser, ehrlicher und menschlicher zu sein war „X Factor“ vor zwei Jahren als neuartige Gesangshow im deutschen Fernsehen angetreten. Dann kam „The Voice of Germany“ und hat alles noch ein bisschen ernster und professioneller gemacht. Und nun sollen auch noch die Fremdschämshows „Deutschland sucht den Superstar“ und „Das Supertalent“ aufgemöbelt werden. Aggressivität raus, Freundlichkeit rein und dazu vielleicht sogar eine Jury, die was vom Fach versteht. Und „X Factor“? Das Programm, das gestern in die dritte Staffel startete, rettet sich, indem es einfach genau das macht, was es zuvor von den anderen Programmen unterschied – nur besser. Die neue Staffel ist noch professioneller angelegt, soll noch sozialer sein und bleibt trotz einiger Neuerungen frei von albernem Brimborium – vorerst zumindest.

"Social TV" als Format

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.