In drei Wochen ist Schluss. Dann schlägt der Asteroid Matilda ein, 112 km im Durchmesser, und das überlebt keiner auf dieser schönen Erde! Und nun? Was anfangen mit der restlichen Zeit? Richtig leben? Dodges Frau springt aus dem Auto und verschwindet in der Nacht; offenbar hat sie noch was Besseres vor, als den Rest ihres Lebens mit dem drögen Pullunderträger auf dem Fahrersitz rumzuhängen. Dodge ist nun allein, auch auf jener Party, auf der alle enthemmt übereinander herfallen: „Die haben keine Angst vor Schwangerschaften oder Krankheiten, die machen einfach alles“, schwärmt ein Bekannter. Andere bringen sich einfach um. Dodge könnte noch richtig Karriere machen in seiner Versicherungsfirma, durch Sprung vom Dach sind plötzlich ein paar interessante Posten frei geworden.

Mit dem doppelten Zeithorizont unseres Alltags ist das Leben ziemlich weise eingerichtet: Einerseits weiß man um die Endlichkeit des Lebens, wenn auch nicht, wann das Ende kommt; andererseits kann man davon ausgehen, dass die Welt sich auch nach dem eigenen Ende weiterdreht. Wenn das alles wegbricht, bricht auch jeglicher Sinn weg.

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