Bitte keine Rezension vor dem 16. Februar. So steht es in meinem Exemplar des neuen Romans „Imperium“ von Christian Kracht. Aber wenn Christian Kracht einen neuen Roman veröffentlicht, stehen die Literaturkritiker in der Spur und da sind Sperrfristen Makulatur. Der Sohn eines Aufsichtsratsvorsitzenden von Springer hat für die Bild, Tempo und Die Welt geschrieben, war Kolumnist der FAZ und für den Spiegel Indienkorrespondent. Man kennt sich halt und außerdem gilt der geläuterte Popliterat Kracht als erfrischender Eigenbrötler des Literaturbetriebs.

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