Als James Mercer und Brian Burton 2010 das erste Album als Broken Bells veröffentlichten, wirkte das zunächst wie eine ziemlich ausgedachte Paarung. Mercers Band The Shins standen für den Aufbruch des Indierock vom Campus in den Mainstream, Burton hatte als Danger Mouse mit einer Mischung aus staubigen Soul- und Rocksounds mit HipHop-nahen Beats eine ebenso deutliche wie erfolgreiche und grammybelohnte Handschrift gefunden. Entsprechend klang das Debüt zwar hübsch und kompetent, aber auch ein bisschen berechenbar und konstruiert.

Ihr neues Album „After the Disco“ zeigt die beiden nun als vertrautes Duo. Die Songs geben sich selbstbewusst poppig, aber sie verändern dennoch ständig die Farben und Wege. Unter einer gewissen Grundmelancholie schichten Broken Bells Stilmotive von den Sixties in die Neunziger und verwirren sie mit stets originellen Arrangements und unerwarteten Sounds von opulenten Streichern über akustische Gitarren zu dünnen Synthies und Krautrockbeats.

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