Kamasi Washington während eines Konzerts.
Foto: imago images / Martin Müller

Die Empörung kommt auf zarten Sohlen: Ein sacht federnder HipHop-Beat, ein voller, dicker Bass, eine Schleife aus heller Gitarre und sommerlichem Soul-Chor, dazu sonnige Bläser und eine schmeichelnde Stimme, die singt: „They told me to put my hands behind my head, I think they got the wrong one, I’m sick and tired of running.“ Diese Black Experience wird in dem Song „Freeze Tag“ auf die kurze Begegnung mit der Ordnungsmacht zusammengezurrt. Eine Chiffre, die so sicher sitzt wie die Erlösungsfantasien des Gospels – oder die Heimatlosigkeit des Blues. 

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