Berlin - Es ist ein Gebäude mit schwieriger Geschichte. Nun kommt ihm eine neue Aufgabe zu. Nach einjähriger Bauphase eröffnet an diesem Donnerstag das Kunsthaus Dahlem als Ausstellungshaus für die deutsche Nachkriegsmoderne in Ost und West. Das Haus am Käuzchensteig direkt am Grunewald war einst als „Staatsatelier“ gedacht. Adolf Hitler hatte es für seinen Lieblingsbildhauer Arno Breker errichten lassen. 1942 fertiggestellt, sollte Breker hier den Skulpturenschmuck für seinen Großauftrag der Reichshauptstadt Germania herstellen, doch war es mehr Vorführatelier denn Produktionsstätte. Nach Kriegsende zogen zuerst sowjetische Soldaten ein, dann die amerikanischen Besatzer mit der Information Control Division, die für die Entnazifizierung der Kultureinrichtungen zuständig war. 1946 wurde das Haus an den Magistrat von Berlin rückübertragen.

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