Neustrelitz - Die Stadt Neustrelitz ehrt den Mitbegründer der Galerie in der Schlosskirche und Bildhauer Uwe Maroske (1951-2020) mit einer Sonderausstellung. Dabei sollen ab 11. Juni in einer Retrospektive alle Schaffensperioden des Künstlers gezeigt werden, wie eine Sprecherin des Kulturquartiers Mecklenburg-Strelitz am Freitag sagte. Der Bildhauer, der in der Nähe lebte und auch in Berlin und Brandenburg bekannt war, hatte die Schlosskirche mit einem Kunsthistoriker von 2001 bis 2019 zu einem überregional bekannten Zentrum für figürliche Skulpturen entwickelt.

Maroske war überraschend 2020 gestorben. Der andere Initiator der Schauen-Reihe, der Kunsthistoriker, war fast zeitgleich schwer erkrankt. Die Maroske-Sonderschau soll die rund 20-jährige Skulpturen-Ausstellungsreihe abschließen.

Inzwischen übernahm das Kulturquartier die Organisation für die Schlosskirche und will sie auch anderen Kunstformen öffnen. Die 1855 bis 1859 erbaute Schlosskirche gehört zu den beeindruckendsten Baudenkmälern im Stadtensemble von Neustrelitz.