Wenn der Herrscher eines Zeitungsimperiums mit 75 Jahren Literatur zu schreiben beginnt, so schaut man ihm doppelt scharf auf die Finger. So war es bei Alfred Neven DuMonts Debüt, dem Erzählungsband „Die verschlossene Tür“ (2003), in dem sich der Autor am dezenten Stil kultivierter Novellenliteratur orientierte. Im Roman „Reise zu Lena“ (2009) rückt ein in den Erzählungen schon anklingendes Motiv, das der Schwermut, in den Mittelpunkt. Eine Depression wendet sich ins Tragische: Bei einem Tauchabenteuer zieht der Sog der Tiefe die Kranke hinab. Eine fantastische Geschichte wird im Roman „Vaters Rückkehr“ (2011) zum Gleichnis der Versöhnung zwischen Generationen.

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