Berlin - Ich erinnere mich noch gut an den Moment, als ich vor 20 Jahren, mit 14, im Kellergewölbe einer Regensburger Privatbuchhandlung erstmals auf einen Robert-Mapplethorpe-Bildband stieß und verblüfft darin blätterte. Mapplethorpe hatte das Medium Fotografie in den frühen 1970er-Jahren für sich entdeckt, etwa zur selben Zeit, als er sich in die schwule SM-Szene New Yorks versenkte. Neben Bildern nachtblühender Blumen wimmelte es in dem Band vor entblößten Penissen und Männern in Lederkluft. Fotos, deren Inhalt ich mir zuvor nicht ansatzweise hätte ausmalen können. 

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