Der New Yorker Schriftsteller und Literaturkritiker Alfred Kazin hatte eine beeindruckend lange und fruchtbare Karriere, bevor er 1998 verstarb. Mehr als 50 Jahre lang publizierte er über alles von der „jüdischen Erfahrung“ in Amerika bis hin zum Verhältnis des amerikanischen Schriftstellers zu Gott.

Bei aller Vielfalt seiner intellektuellen Interessen blieb über die Jahre für Kazin jedoch eines konstant: sein Arbeitsplatz. Kaum eine Zeile seines umfangreichen Werkes ist an einem anderen Ort entstanden als dem prachtvollen Hauptlesesaal der New York Public Library an der 42. Straße. „Es ist etwas an dem Licht, dass durch die großen Fenster fällt und die Oberfläche der goldenen Tische aufweicht, das mich immer rastlos gemacht hat. Ich will dann jedes Buch aus dem Regal nehmen und in jeden Geist eindringen, der da in meiner Griffweite steht.“

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