Alec Baldwin, 63, hat gerade ein echtes Luxusproblem – der ansonsten viel beschäftigte, sehr erfolgreiche Schauspieler wird wohl in absehbarer Zeit seinen Job als Trump-Double verlieren. In der Comedy-Show „Saturday Night Live“ verkörpert er seit Jahren den (noch) amtierenden US-Präsidenten und zeigte ihn vor allem als orangefarbenen Wüterich, als radebrechendes, reflexionsfreies, impulsgetriebenes, etwas dumpfbackiges Rumpelstilzchen im Weisen Haus. Eine Paraderolle, eine einträgliche Hassliebe, die Baldwin nun wird aufgeben müssen. Und er freut sich darüber, wie er uns auf Twitter wissen lässt: „Ich glaube nicht, dass ich jemals so überglücklich war, einen Job zu verlieren.“

So lässt sich die Wahlniederlage Trumps auch feiern. In seiner Show am Sonnabend ließ er allerdings noch offen, wann er zum letzten Mal als Trump auftreten will. Nach einigen Witzeleien setzte sich Baldwin ans Klavier, spielte das Lied „Macho Man“ und verabschiedete sich mit den Worten: „Das ist nicht: Auf Wiedersehen, Amerika! Ich sage nur: Ich sehe euch vor Gericht.“ Der amtierende US-Präsident hat das Wahlergebnis bislang nicht offiziell akzeptiert und sich zuletzt als Opfer systematischen Wahlbetrugs dargestellt, ohne dafür stichhaltige Beweise vorzulegen. Mithilfe seiner Anwälte will Trump seine Niederlage noch abwenden. Die Erfolgsaussichten gelten aber als extrem gering.

Königin Elizabeth II., 94, ist erstmals mit Corona-Maske in der Öffentlichkeit aufgetreten. Die britische Queen besuchte das Grabmal des unbekannten Soldaten in der Westminster Abbey und legte dort Blumen ab. Passend zum Anlass war die Maske schwarz, mit einem eleganten weißen Streifen am Rand. Vermutlich habe ihre persönliche Beraterin Angela Kelly ihr zu dem Modell geraten, spekulierten am Sonntag Medien. Die Queen folgte damit anderen Royals, die bei Terminen eine Maske tragen – mit ganz unterschiedlichen modischen Akzenten.

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Königin Elizabeth II. trägt erstmals eine Corona-Maske in der Öffentlichkeit.

Herzogin Kate, 38 dagegen bevorzugt Mund-Nasen-Schutz mit zartem Blumenmuster. Herzogin Camilla, 73, variiert stärker und trägt auch schon mal Masken mit Leoparden- oder Pfauen-Print. Das Sprechen mit Maske falle ihr schwer, sagte sie einmal. „Mit diesen Visieren geht das leichter.“ Mit dem durchsichtigen Schutz ist sie häufiger zu sehen. Ihrem Liebsten, dem 71-jährigen Thronfolger Prinz Charles, ist es vor allem wichtig, Gutes zu tun: Er trägt zum Beispiel gern Masken, mit denen er Weber und Künstler in Myanmar unterstützen kann.

Prinz Harry, 36, und Herzogin Meghan, 39, kamen im fernen Los Angeles übrigens auch ihren royalen Pflichten nach. Das Paar, das unweit der US-Metropole in Santa Barbara lebt, gedachte der Kriegsopfer auf dem nationalen Friedhof in Los Angeles und legte Blumen nieder. „Allen, die gedient haben und dienen. Danke“, war auf einem Kranz von Prinz Harry zu lesen. Er trug einen blauen Anzug, während Meghan sich ganz in Schwarz zeigte und also der Queen nacheiferte, Gesichtsmaske inklusive.