Berlin - In der jüngeren Vergangenheit hat sich Wolfgang Niedecken vor allem mit Übersetzungsleistungen befasst. Nicht primär von Songs und Gedichten, durch die er es einst zu beachtlichem Ruhm mit deutsch klingenden Texten brachte. Der Sänger und Mitbegründer der Kölner Band BAP, deren Mitglieder sich der eigenen Legende zufolge 1976 zunächst bloß trafen, um einen Kasten Bier „leer zu proben“, hat sich um ein umfassendes Verständnis der Nachgeborenen für eines seiner großen Vorbilder bemüht.

Für den Sender Arte wandelte er auf den Spuren Bob Dylans, um dessen Bedeutung für die angloamerikanische Kultur kenntlich zu machen. Und rechtzeitig zum 80. Geburtstag von Bob Dylan im Mai legt der Verlag Kiepenheuer & Witsch eine kleine Monografie vor, in der Niedecken den Lesern „seinen“ Dylan erklärt. Der Großmeister der lyrischen Verschlüsselung, der 2016 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde, soll darin nähergebracht werden von einem, dessen Lieder im Kölschen Dialekt selbst oft der Übersetzung bedurften.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzt Zugang zu allen Online-Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio für nur 9,99 € im Monatsabo.

Jetzt abonnieren

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.