Berlin - Als erster westlicher Zeichner durfte Igort in den 1990er-Jahren für einen japanischen Manga-Verlag arbeiten. Der Italiener zeichnete rund zehn Jahre für Kōdansha Comics, unter anderem mit einigem Erfolg die Serie „Yuri“ für Kinder. 2016 berichtete er in seinem ersten Japan-Band „Eine Reise ins Reich der Zeichen“ von seinem harten Arbeitsalltag bei den Japanern und stellte große Manga-ka vor, die er dort getroffen hatte. Jiro Taniguchi zum Beispiel, den inzwischen verstorbenen Autoren und Zeichner. Ihm widmete Igort auch den zweiten Band seiner Berichte: „Ein Zeichner auf Wanderschaft“ (2018). Das alles bot sehr gelehrte, belesene Einsichten in die japanische Kultur.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.