Die Autorin Deniz Ohde ist für den Deutschen Buchpreis 2020 nominiert.
Foto: dpa/Helmut Fricke

Frankfurt am Main -Es stimmt etwas nicht, aber es wird gar nicht so viel darüber gesprochen. Die Erzählerin in Deniz Ohdes Roman „Streulicht“ wird mit latentem und virulentem Rassismus konfrontiert. Ihre Eltern haben nicht viel Geld, der Vater arbeitet im Industriepark, die Mutter putzt. Es sind die Neunzigerjahre. Die beste Freundin der Erzählerin sagt: „Das bildest du dir ein.“ Es gebe keine feindliche Umgebung. „Du nimmst die Dinge eben immer gleich persönlich“, sagt Sophia. „Jede Anfeindung“, schreibt die Erzählerin, „spielte sich zwischen den Zeilen ab und war immer schon wieder verschwunden, wenn ich sie ansprechen wollte.“

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