Gelechzt wird im deutschen Feuilleton nach den Sätzen des norwegischen Schriftstellers Karl Ove Knausgård. Sie machten süchtig, entwickelten einen Sog, die FAZ spricht gar von der Hingabe, die sie forderten. Andere schreiben von ihrer hypnotischen Kraft, nennen Knausgård den neuen Proust, die Begeisterung eine Epidemie, ein Fieber, Knausomanie. In dieser Zeitung hieß es im März 2014: „Die Macht von Knausgårds Prosa besteht darin, dass wir uns immer auch großen Fragen stellen müssen: Was ist Tod? Erinnerung? Arbeit? Liebe?“ Der Mann, in aller seiner Zerfurchtheit schön wie ein Modell für Herrenparfüm, ist dabei, zum gefeiertsten Schriftsteller unserer Zeit zu werden, einer der den Literaturbetrieb für sich einnimmt, dem aber auch die Leser in Scharen zulaufen.

Auf Norwegisch „Mein Kampf“

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