Sagen wir mal so: Manfred Braun hat nicht die allerbeste Meinung von Zeitungsredakteuren. Machen sich nur Gedanken um Texte, packen ein paar Fotos und Bildunterschriften drum herum, fertig ist die Zeitung. Und das letzte Mal, dass sie einem leibhaftigen Leser ihres Blattes begegnet sind, ist Jahre her. So denkt Braun, seit April einer von drei Geschäftsführern der WAZ-Gruppe, eine der größten deutschen Regionalzeitungsverlage. Aber vielleicht sollte man wissen, dass er drei Jahrzehnte lang für den Bauer-Verlag gearbeitet hat. Dort erscheinen Blätter wie TV14, Neue Post oder Tina, mit deren Artikel sicherlich kein Pulitzer-Preis zu gewinnen ist. Als Bauer einmal den Posten eines „Ersten Journalisten“ im Haus geschaffen hat, fragte ein Branchen-spötter, ob es überhaupt einen zweiten gebe. Das ist natürlich gemein, Bauer-Redakteure verrichten auch nur ihre Arbeit.

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