Wollte man erklären, was hyperlokaler Journalismus ist, dann würde man vielleicht den Witz vom Fahrrad erzählen, das in China umfällt oder in New York gestohlen wird. Berichte darüber sind hyperlokal. Aber das ist natürlich ein Klischee, das mit der Wirklichkeit wenig zu tun hat.

Man könnte stattdessen einfach den Blog „The Local“ der New York Times anklicken und sagen: das hier ist hyperlokal! Was aber findet man da? In Clinton Hill und Fort Greene in Brooklyn geht es neben Parkplatznot, Mikrobrauereien, Drogentoten und lokalen Musikgrößen auch um eine angefahrene Radfahrerin. Auch gibt es einen Aufruf von Emily Ente, deren Katze Admiral entwischte, erkennbar an ihrem verletzten rechten Auge. „Help us find Admiral“, schreibt die Times – natürlich mit Katze im Bild.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.