Wie hat die Vergangenheit gerochen? Wie die Straßen von London im 18. Jahrhundert, die Spree in Berlin vor ein paar Hundert Jahren, als die Menschen im Fluss ihren Unrat entsorgten? Oder die Schlacht von Waterloo? Angstschweiß, Blut- und Pferdegeruch werden dabei gewesen sein, auch Schießpulver. Aber was noch? Welche Düfte, Gerüche und olfaktorischen Praktiken gehörten zum Alltag? Das sind die Fragen, mit denen sich europäische Historiker und Wissenschaftler aus sechs europäischen Ländern in diesem gerade angebrochenen Jahr beschäftigen wollen. Man fragt sich, wie das gehen soll, ist doch Geruch der flüchtigste Forschungsgegenstand, den man sich vorstellen kann. Und er ist für Historiker ziemlich neu.

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