Die Statue des Johann-Strauß-Denkmals im Wiener Stadtpark  mit Mundschutz.
Foto: Hans Punz/APA/dpa

WienÖsterreich will sein Kulturleben wieder in Gang bringen. Ab 29. Mai sollen laut ORF Veranstaltungen in Räumen und im Freien mit bis zu 100 Personen gestattet werden, ab 1. Juli mit bis zu 250 Personen. Zum selben Zeitpunkt können laut Gesundheitsminister Rudi Anschober auch wieder die Kinos öffnen – mit derselben Größenordnung. Mit 1. August gibt es Veranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Auch größere Veranstaltungen - 500 bis 1000 Personen - seien möglich, wenn ein konkretes Gesundheitskonzept vorgelegt wird. In allen genannten Stufen sei ein Mindestabstand von einem Meter zu berücksichtigen.

Zuvor war Kulturstaatssekretärin Ulrike Lunacek nach heftigen Protesten aus der Kultur-Szene zurückgetreten. Die Künstler fühlten sich von der Bundesregierung im Stich gelassen. Österreich hat sich um die Versorgung der Künstler deutlich weniger gekümmert als etwa die Schweiz: Dort war ein großzügiger Rettungsschirm über alle Künstler aufgespannt worden. In Österreich erhielten Künstler dagegen nur eine Einmalzahlung von 500 Euro. Nun soll eine weitere Auszahlung in derselben Höhe erfolgen.