Dafür liebt man den Theaterdiscounter, dass er immer wieder Formate und Gastspiele in die Stadt holt, die in dem immer langweiliger werdenden Austauschzirkel der Verbundsproduktionshäuser nicht vorkommen. Für das Offshore-Festival hat Theaterleiter Georg Scharegg schöne Entdeckungen aus der Schweiz in die Stadt geholt, die schon in den ersten Festivaltagen der hiesigen Freien Szene eine ungemein konzentrierte Frischzellenkur verpassten. Auch die geschickte Programmierung trug dazu bei, zwischen den Gastspielen einen Assoziationsraum zu schaffen, der aktueller kaum sein könnte.

Es geht um das, was man strittigerweise „Weiblichkeit“ nennt und um die Gewalt, der sie seit je ausgesetzt ist. Um Leben- und Nichtlebenkönnen in einer Gesellschaft, die trotz mantrahaft behaupteter Offenheit fester in Machtstrukturen steckt, als noch eine Generation zuvor.

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