In der Zeit der „Generation X“ sprach man auch vom „Slacker Movie“. „Slacker“, Richard Linklaters wunderbarer Schwarzweiß-Film von 1991, zeigte nicht viel mehr als ein paar junge Leute im texanischen Austin, die eine Nacht durchmachen. Mehr schienen sie vom Leben auch nicht zu erwarten; der deutsche Titel ließ indes bereits ahnen, wie man solche Wohlstandsverweigerer auch nennen konnte: „Rumtreiber“. Dann verschwanden all die „Lebowskis“ leider wieder aus dem Kino. Dafür hatten der Aufschwung, die Blase, die Finanz- und Eurokrise ihren Auftritt – und siehe da: Das Slackertum hat endlich wieder eine Lobby.

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