Berlin - Wer keine Lust auf Facebook hat, kann bald zu Diaspora gehen. Nein, nicht in die Diaspora, zu Diaspora. So heißt ein soziales Netzwerk, das Mitte 2010 von vier amerikanischen Studenten ins Leben gerufen wurde. Ihr Versprechen: eine datenschutzfreundliche Alternative zu Facebook. Die Resonanz: „Ein Schock“, so die Gründer. Statt der erhofften 10.000 US-Dollar sammelten sie das Zwanzigfache an Spenden ein, Facebook-Chef Mark Zuckerberg adelte das Projekt als „coole Idee“. Doch solche Vorschusslorbeeren garantieren noch keinen erfolgreichen Start. Diaspora blieb in der Alpha-Phase stecken, Gerüchte über Sicherheitslücken und schlampige Programmierung machten die Runde. Doch jetzt scheint das Projekt zu neuem Leben erweckt. Bis Ende Oktober soll die Testphase beendet und allen registrierten Usern Einladungen zugeschickt werden.

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