Die Geschichte, die dieser Film erzählt, ist unglaublich. Sechs Amerikaner müssen aus dem Iran herausgeschmuggelt werden. Sie sind Mitarbeiter der US-Botschaft in Teheran, die im Zuge der islamischen Revolution unter Ajatollah Chomeini in den Novembertagen 1979 gestürmt wird. Gewaltiger Zorn herrscht im Iran, der sich gerade als Gottesstaat neu erfunden hat, weil die USA dem flüchtigen, krebskranken Schah Reza Pahlavi Asyl gewähren unter dem Deckmantel humanitärer Hilfe. Tatsächlich war die Politik des Schahs im Interesse der westlichen Großmächte, denen er die iranischen Ölquellen zugänglich machte.

Innenpolitisch ließ Pahlavi Terror walten; Folter, Exekutionen waren an der Tagesordnung. Nun ist sein Regime gestürzt, und ein anderes herrscht, das kaum humaner genannt werden kann. In den Straßen Teherans baumeln Männer in Anzügen an Baukränen, sie wurden öffentlich gehängt. 52 Geiseln hat der Mob in der US-Botschaft in seiner Gewalt. Aber sechs Amerikaner sind durch einen Hinterausgang entkommen. Doch wie geht es weiter? Der CIA-Agent Tony Mendez hat eine Idee: Er will die sechs als Mitglieder eines kanadischen Filmteams ausgeben, das im Iran auf der Suche nach exotischen Drehorten für einen Science-Fiction-Film ist.

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