München - Erneut soll ein Film über die DDR für Deutschland den Auslands-Oscar holen: German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, schickt den Film „Zwei Leben“ von Regisseur Georg Maas ins Oscar-Rennen. Der Film erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte einer Deutschen, die in Norwegen lebt, nach dem Fall der Mauer aber von ihrer geheimen Stasi-Vergangenheit eingeholt wird. Die preisgekrönte Tragikomödie „Oh Boy“ von Jan Ole Gerster ging damit leer aus - ebenso wie sieben weitere Bewerber.

„Der Film „Zwei Leben“ überzeugt durch die Beleuchtung eines weitgehend unbekannten Strangs der deutschen Geschichte: der norwegischen Lebensborn-Kinder“, heißt es in München in der Jury-Begründung. „Das Erbe des Dritten Reichs verzahnt sich auf schuldige Weise mit den Machenschaften des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Beeindruckend sind das intensive Zusammenspiel von Juliane Köhler mit Liv Ullmann und die ausdrucksstarke Kinematographie.“

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.