: Oscars 2018: Oscar für besten fremdsprachigen Film geht an Wahl-Berliner Sebastian Lelio.
Nur halb im Scherz riskierte Guillermo del Toro noch einmal einen Blick in den Gewinnerumschlag, als er am Ende der 90. Oscar-Verleihung auf die Bühne des Dolby Theatres in Los Angeles gerufen wurde. Zu präsent war – nicht zuletzt dank jeder Menge Scherze von Moderator Jimmy Kimmel in den vorangegangenen dreieinhalb Stunden – die Erinnerung ans Vorjahr, als Faye Dunaway und Warren Beatty zunächst den falschen Gewinner in der Kategorie Bester Film verkündet hatten. Nun waren die beiden Hollywood-Legenden wieder eingeladen, den wichtigsten Filmpreis der Welt zu überreichen. Doch dieses Mal lief alles glatt: del Toro und sein Film „Shape of Water – Das Flüstern des Wassers“ waren tatsächlich die Abräumer des Abends.
Das nostalgische Cineasten-Märchen über eine stumme Putzfrau und ihre Liebe zu einem Amphibienmann war mit insgesamt 13 Nominierungen als Favorit ins Rennen um die Academy Awards gestartet. Am Ende gab es nicht nur den Oscar für den Besten Film, sondern del Toro gewann die keusche Figur in Gold – als dritter Mexikaner in fünf Jahren (nach del Toros Wegbegleitern Alfonso Cuarón und Alejandro G. Iñárritu) – auch für die Beste Regie, außerdem wurden die Filmmusik und das Produktionsdesign ausgezeichnet.
Lesen oder hören Sie doch weiter.
Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.
1 Monat kostenlos.
Danach 9,99 € im Monatsabo.
Jederzeit im Testzeitraum kündbar.
Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.
Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.