Die Austellung "Ost-Berlin.Dis halbe Hauptstadt" im Ephraim-Palais
Foto: Thomas Meter/ Stadtmuseum Berlin

Berlin - Die Ausstellung „Ost-Berlin. Die halbe Hauptstadt“ läuft noch bis zum 10. November. Und ich kann nur raten: nichts wie hin ins Ephraim-Palais! Für Kinder und Jugendliche ist der Eintritt frei. Während der Herbstferien führte ich meine neunjährige Enkelin und den dazugehörigen zwölfjährigen Enkel dorthin. Die Beiden sind je zur Hälfte mit thüringischen, genauer Rudolstädter Genen versehen und solchen aus Westberlin. Sie kennen die Heidecksburg besser als das Heidelberger Schloss. Sie ahnen nicht, dass der „Bumerang“ von Joachim Ringelnatz dem gesamtdeutschen Kulturgut zugerechnet werden soll, wohingegen die „Eiche Hulda“ von Peter Hacks aus einer von manchen Leuten für fehlerhaft erachteten Ostgegend stammt. Sie sind mit dem Sandmännchen, der Raupe Nimmersatt, der Grimm“schen Märchensammlung und den Liedern von Reinhard Lakomy aufgewachsen. Außer diesen beiden halb Ost-, halb Westenkeln habe ich noch zwei halbfranzösische und einen viertelgriechischen Enkel. Sie verstehen sich untereinander prächtig. Differenz macht das Leben zweifellos spannender.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.