An der Fassade des Kulturzentrums Oyoun in der Lucy-Lameck-Straße in Berlin-Neukölln hängen Banner: „Oyoun must stay“, heißt es auf einem – „Oyoun muss bleiben“. Und „Ceasefire now – Waffenstillstand jetzt“. An diesem Donnerstag hat das Kulturzentrum zu einer Pressekonferenz eingeladen, einen Tag, nachdem im Tagesspiegel schwere Vorwürfe in Sachen Antisemitismus erhoben worden sind, was auf der Website des Kulturzentrums Oyoun als „Schmierenkampagne“ bezeichnet wurde. „Leider“, wie die Sprecherin Wayra Schübel am Donnerstag sagt. Im Laufe des Tages wurde der Begriff dann offenbar gelöscht. Der Mailwechsel mit dem Tagesspiegel wird im Namen der Transparenz den anwesenden Journalisten ausgehändigt, wenn auch mit geschwärzter E-Mail-Adresse.
Ende der Förderung: Umstrittenes Kulturzentrum Oyoun klagt gegen Verwaltung
Das Berliner Kulturzentrum Oyoun und die Senatsverwaltung für Kultur widersprechen einander, nun geht es vor Gericht. Am Donnerstag rief Oyoun zu einer Pressekonferenz.

Das Kulturzentrum Oyoun in Berlin-NeuköllnBenjamin Pritzkuleit