Die Formel des weltfremden Genies ist ganz einfach: „In der Arbeit kann ich alles, im Leben nichts.“ Yves Saint Laurent hat das gesagt, Romy Schneider auch. Der Modeschöpfer aber hatte mehr Glück als die Schauspielerin: Er traf auf einen Menschen, der dieses Nicht-ganz-heimisch–Sein-im-Leben nicht ausnutzte, sondern ihn unterstützte – auch über die Trennung hinaus. Pierre Bergé, Geschäftsmann, Mäzen, Operndirektor, Zeitungsmiteigentümer, Unterstützer von Mitterand und Segolène Royal, war der wichtigste Mann im Leben von Yves Saint Laurent. Der Film „Yves Saint Laurent“, ab Freitag in der Special-Reihe der Sektion Panorama zu sehen, erzählt die Geschichte dieser Liebe. Er ist kein Biopic in der Tradition gefälliger Genie-Hagiographien.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.