Die neue Intendantin bereitete ihren zukünftigen Mitarbeitern schon am Wahlabend eine erste Geduldsprobe – allerdings ungewollt. Die Kollegen der Hauptnachrichten warteten lange vergeblich mit Kamera und Mikrofon im Foyer des Babelsberger Sendezentrums, um den neuen Chef oder die neue Chefin gleich in „Brandenburg aktuell“ ab 19.30 Uhr vorzustellen. Doch es wurde ein Fall für die Spätnachrichten. Die 29 Mitglieder des Rundfunkrats hatten erst mal interne Kommunikationsprobleme aufzuarbeiten und konnten sich erst nach über fünf Stunden Sitzungszeit einigen. Dem Vernehmen nach lag Schlesinger mit ihrem Gegenkandidaten, Theo Koll vom ZDF, so dicht beieinander, dass es sechs Wahlgänge brauchte, bis Patricia Schlesinger die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit von 20 Stimmen auf sich vereinen konnte. Sie habe gebibbert, gestand Schlesinger danach den wartenden Journalisten.

Lesen oder hören Sie doch weiter.

Erhalten Sie unbegrenzten Zugang zu allen B+ Artikeln der Berliner Zeitung inkl. Audio.

1 Monat kostenlos.

Danach 9,99 € im Monatsabo.

Jederzeit im Testzeitraum kündbar.

1 Monat kostenlos testen

Sie haben bereits ein Abo? Melden Sie sich an.

Doch lieber Print? Hier geht’s zum Abo Shop.