Peter Sloterdijk zum Krieg: Die Mehrheit der Menschheit bleibt indifferent oder stellt sich auf Putins Seite

Der Philosoph Peter Sloterdijk wird am Sonntag 75 Jahre alt. Wir haben mit ihm über die Documenta, den Ukraine-Krieg, Olaf Scholz und über jene Dinge gesprochen, die ihn ärgern.

Peter Sloterdijk
Peter SloterdijkBerliner Zeitung/Paulus Ponizak

Peter Sloterdijk wird am Sonntag 75 Jahre alt. Er ist so produktiv wie eh und je, hat kürzlich ein neues Buch bei Suhrkamp veröffentlicht. Es heißt „Wer noch kein Grau gedacht hat: Eine Farbenlehre“. Sloterdijk folgt in dem Buch dem grauen Faden durch die Philosophie-, Kunst- und Mentalitätsgeschichte. Er befasst sich mit der Rotvergrauung der Deutschen Demokratischen Republik, mit Graustufenphotographie und lebensfeindlichen Landschaften in der Literatur. Indem er das Grau als Metapher, als Stimmungsindikator und als Anzeige politisch-moralischer Zweideutigkeit erkundet, liefert er eine Vielzahl bestechender Belege für die titelgebende These. Wir haben den Philosophen in seiner Wohnung in Berlin-Halensee getroffen und mit ihm über die Weltlage gesprochen.

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