Filmregisseur und Drehbuchautor Peter Kahane muss nach wie vor um seine Projekte kämpfen.
Foto: Sabeth Stickforth/Berliner Zeitung

Berlin - Peter Kahane hatte nie damit gerechnet, mit seinem Film „Die Architekten“ einmal ein Zeitzeuge der untergehenden DDR zu werden. Eigentlich hatte er an eine Machtprobe mit der Studioleitung gedacht. Nach etlichen gescheiterten Versuchen, einen seiner Stoffe bei der Defa verwirklichen zu können, setzte er schließlich alles auf eine Karte. Wäre ihm auch dieses Projekt versagt worden, hätte er wahrscheinlich wie so viele seiner Kollegen und Freunde das Land verlassen. Und dann verließ ihn stattdessen das Land. Gedreht zur Zeit des Mauerfalls wurde „Die Architekten“ zum letzten Kinofilm der DDR. Im Mai ist Peter Kahane siebzig geworden. Die Welt hat sich geändert, aber noch immer muss er um seine Projekte kämpfen. Zum Gespräch in einem Kieztreff in Prenzlauer Berg kommt er mit dem Schlüssel in der Hand. Seit vierzig Jahren wohnt er im Haus gegenüber.

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