Das Aquarium, das bei Richard David Precht in seiner Kölner Altbauwohnung steht, hat schon so manchen Gesprächspartner fasziniert. Tatsächlich ist es mit seinen Maßen von geschätzt zwei Metern Länge und je 60 Zentimetern Breite und Höhe ein Blickfang in der funktional eingerichteten Wohnküche. Die erste Frage geht nach den Elefantenrüsselfischen, über die Precht anspielungsreich verlauten lässt, sie seien sehr sozial und hätten im Verhältnis zum Körper ein besonders großes Gehirn. Das Weibchen macht Precht Sorgen. „Es ist magersüchtig, ich muss es ordentlich päppeln.“ Die Fische, sagt Precht, reagieren schon auf ihn, wenn er den Kühlschrank öffnet, um die Futtertabletten herauszuholen. Am Esstisch sprechen wir über das Internet und die neuen Formen der Kommunikation. Als Philosoph kann sich Precht dafür rechtschaffen begeistern, als Vater übt er Abstinenz: Handy und Computerspiele hält er von seinem neunjährigen Sohn fern, sagt er, weil sie die Entfaltung der Phantasie mindern.

Herr Precht, für Ihre neue Gesprächsreihe im ZDF haben Sie die Latte sehr hoch gelegt, indem Sie Sokrates einmal als Erfinder des Talks bezeichnet haben. Was werden Sie den Zuschauern bieten?

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