Die Revolte in der Ukraine war genau die Art von Nachrichtenereignis, bei dem der Kabelsender CNN traditionell brilliert: Ein brisantes Geschehen von weltpolitischer Tragweite, das sich rasch und dramatisch entwickelt. Mit solchen Vorkommnissen hatte sich CNN einen Namen gemacht – gleich, ob es der 11. September, der Golfkrieg, Hurrikan „Katrina“ oder das Erdbeben von Haiti waren.

Doch diesmal erlebte CNN ein Quotendesaster, während sich in Kiew die Dinge überschlugen. Am 18. Februar schauten zur besten Sendezeit um 21 Uhr gerade einmal 25.000 Amerikaner CNN – die zweitniedrigste Quote in der Geschichte des Senders. Der Senderchef Jeffrey Zucker zögerte nicht lange und zog die Konsequenzen. An diesem Montag berichtete die New York Times, dass der Moderator der 21-Uhr-Sendung Piers Morgan ab März seinen Hut nehmen muss.

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