Die tragödienernste Mamma Medea (Elmira Bahrami im Hintergrund) inmitten schriller Girliegaukelei.
Foto Thomas Aurin

Berlin - Zu den Erfolgsrezepten der 33-jährigen und von Zürich über Köln bis Berlin schon viel gefragten Regisseurin Pinar Karabulut gehört ihre Unerschrockenheit, jeden Theatertext ganz zu ihrem zu machen. Nicht im egomanen Besitzdenken, sondern in dem Sinn, ihn für ein neugieriges, emanzipiertes, diverses auch multistylisches Lebensgefühl ihrer Generation durchsichtig zu machen. Veraltete Rollenmuster, das bekundet Karabulut oft, will sie nicht mehr sehen, auch nicht, wenn ein Shakespeare sie schrieb, weshalb das Umschreiben meist zu den ersten Handlungen ihrer Inszenierungen gehört.

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