Es vergeht kaum eine Woche ohne die Mahnung von Künstlern, Verwertern oder Autoren, das Urheberrecht dürfe nicht abgeschafft werden. Mal wenig subtil versteckt, mal explizit genannt, war der Adressat dieser Mahnungen stets die Piratenpartei, hatten ihre Wahlerfolge doch erst dazu geführt, dass das Urheberrecht als bedroht wahrgenommen wurde – eine Gesetzesreform steht bekanntlich nicht an. Die zahlreichen Pro-Urheberrechts-Aufrufe haben allerdings einen Schönheitsfehler: Genau genommen fordern die Piraten gar nicht die Abschaffung des Urheberrechts, sondern lediglich dessen Reform.

Bei der ganzen emotionalen Aufwühlung über die Urheberrechts-Abschaffer hatten die Piraten es nicht ganz einfach, diese doch wichtige Differenz klarzustellen. Dies wollen sie nun nachholen – am Montag ging die Piratenpartei in die Urheberrechts-Offensive. Sie stellte dabei die aus ihrer Sicht „zehn wichtigsten Punkten einer Urheberrechtsreform“ vor – und proklamierte zugleich, nun nehme „der produktive Dialog zwischen Kulturschaffenden, Rechteinhabern und der Piratenpartei an Fahrt auf.“

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