Die große weiße Hülle sprach Bände – über Können und Dürfen in der zeitgenössischen Kunst. Dies mehr als 100 Jahre nach Duchamps Readymade-Geste und fast 80 Jahre nach Walter Benjamins folgenreichem Aufsatz zur Kunst im Zeitalter schier unerschöpflicher Reproduktionsmöglichkeiten.

Seit März 2013 nämlich musste die schwarz-weiße Wandarbeit „Uhrenobjekt“ des Frankfurter Malers und Bildhauers Tobias Rehberger blickdicht verdeckt werden. Nur neun Tage lang waren seine in der Mitte optisch irritierend verfließenden Karos über dem Eingang zum großen Lesesaal zu sehen. Den Mitarbeitern der Staatsbibliothek Unter den Linden blieb damals nichts anderes übrig.

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