Die Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk hat sich in ihr Landhaus zurückgezogen und empfiehlt von dort die Lektüre von Thomas Manns "Zauberberg".
Foto: Imago

Warschau - Still ist es geworden um jene Person, die in den vergangenen Monaten an der Weichsel den Ton des kulturellen und geistigen Lebens maßgeblich bestimmt hatte. Literaturnobelpreisträgerin Olga Tokarczuk schien überall zu sein, wurde überall zitiert, überall eingeladen. Einige Wochen vor dem Ausbruch der Coronakrise hatte sie sich aufs Land zurückgezogen. Nur ab und zu taucht sie jetzt öffentlich auf, wie jüngst, als sie eine Literaturempfehlung für die Zeit der unfreiwilligen Isolation abgab: Thomas Manns „Zauberberg“. Sie selbst lese das Buch gerade zum siebten Mal. „Der Zauberberg bietet eine unendliche Vielfalt an möglichen Perspektiven“ und „birgt gewissermaßen den Geist einer Seuche – denn die Handlung spielt an einem von der Realität getrennten Ort, jenem Sanatorium.“    

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